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Konzept Kindergarten

  Eingang Turnhalle

 

Liebe Eltern,

Sie haben Ihr Kind in unserer Einrichtung angemeldet und wir heißen Sie herzlichst willkommen.

Wir freuen uns über Ihre Entscheidung und das von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen.

Eine gemeinsame Zeit mit Ihnen und Ihrem Kind liegt vor uns.  In unserem Kindergarten begegnen sich Eltern und Erzieher/innen als Erziehungspartner/innen in gemeinsamer Verantwortung für die Kinder.

 

„Kleine Hand in großer Hand,

kleiner Schritt bei großem Schritt.

So gehen wir durch dieses Land,

gehst ein Stückchen mit uns mit.“

 

Beim Lesen unserer Konzeption haben Sie die Möglichkeit, einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit zu gewinnen.

 

Einblicke in unsere pädagogische Konzeption

 

1.Rahmenbedingungen

Unsere Einrichtung besteht seit August 1975 und liegt inmitten  eines erschlossenen Siedlungsgebietes außerhalb des Stadtkerns Löningen.

Träger des Kindergartens ist die Katholische Kirchengemeinde St. Vitus.

Maria ist die Namensgeberin unseres Kindergartens.

Unsere Einrichtung wurde 2012/2013 grundsaniert und  umfasst seither 3 alters – und geschlechtsgemischte Regelgruppen mit 25 Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren, davon 1 Ganztagsgruppe, 2 Kinderkrippen mit jeweils 15 Kindern von 1-3 Jahren ,

2 Integrationsgruppen mit jeweils 14 nichtbehinderten und bis zu 4 behinderten Kindern .

Öffnungszeiten der Regelgruppen im Kindergarten

Montag – Freitag von 8.00 - 12.00 Uhr

 

Öffnungszeiten der Integrationsgruppen  

Montag – Freitag von 8.00 – 13.00 Uhr

 

Öffnungszeiten der Ganztagsgruppe im Kindergarten  

Montag – Freitag von 8.00 – 16.00 Uhr

 

Erweiterte Öffnungszeiten

 7.00   -  8.00 Uhr

12.00   -  13.30 Uhr ( bis 13.30 Uhr  mit Mittagessen)

 

Mitarbeiter/innen der Gruppen:

Regelgruppen:                     2 Erzieherinnen

Ganztagsgruppe:                 4 Erzieherinnen

Kinderkrippe:                       jeweils 2 Erzieherinnen mit  Zusatzausbildung und eine  

                                            Drittkraft (auch Erzieherin )mit täglich 4 Std.in der

                                            Betreuungszeit( 8.00 – 12.00 )

Integrationsgruppen:           jeweils 2 Erzieherinnen mit  Zusatzausbildung und

                                           1 Heilpädagogin                                    

                                          

Der Kindergarten ist folgendermaßen ausgestattet:

  •  7 Gruppenräume
  •  Snoezelenraum
  •  Leiseraum
  •  Cafeteria
  •  Kreativraum
  •  Dorfschule
  •  Forscherraum
  •  Turnhalle
  •  großer Flur mit Spielangeboten
  •  Garderoben
  •  7 Waschräume mit Kindertoiletten und
  •  Wickeltischen
  •  Elternzimmer

 

Der Krippenbereich ist dem Krippenkonzept zu entnehmen.

 

Der Kindergarten besitzt ein großes naturnahes Außengelände mit unterschiedlichsten Spielmöglichkeiten und Spielplatzangeboten. Dazu zählt u.a. der Hügelbereich mit seinen vielfältigen Möglichkeiten, der Schaukelbereich, der Sandkasten, die Nestschaukel, das Duft- und Gemüsebeet usw. Die Kinder haben viele Möglichkeiten zum Verstecken  und Zurückziehen.

Der jetzige Spielplatz und der sanierte Kindergarten mit den neuen Anbauten wurden 2014 eingeweiht und ist räumlich getrennt vom Krippenspielplatz.

 

Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens erstellten gemeinsam mit dem damaligen Pfarrer Saalfeld im Frühjahr 2004 das Leitbild des Kindergartens.

Dieses hängt im Flurbereich des Kindergartens aus.

 

Unser Kindergarten beteiligte sich am Qualitätsmanagementprojekt „ Fit für die Zukunft“ des Caritasverbandes Oldenburg in der Zeit von September 2003 – Mai 2005.

 

Wir sind das „Haus der kleinen Forscher“. Diese Zertifizierung erhielt der Kindergarten für das Engagement in der naturwissenschaftlichen und technischen Frühbildung. Die weitere Anerkennung muss im Rhythmus von 2 Jahren angemeldet und nachgewiesen werden.

 

Beschreibung unserer neugewonnenen bzw. sanierten Ausweichräume:

Cafeteria

In unserer neuen, gemütlichen Cafeteria findet um 12.00 Uhr das gemeinsame Mittagessen  aller „Mittagskinder“ statt. Dienstplangeregelt begleiten  

4 Erzieherinnen den Mittagstisch. Nach einem gemeinsam gesprochenen Tischgebet und guten Appetitwünschen essen die Kinder. Die festgelegte Sitzordnung  wird mit den Kindern besprochen und festgelegt. So erlernen die Kinder in der Gemeinschaft den Umgang mit Traditionen und Ritualen. Der Speiseplan ist auf kindgerechte Kost abgestimmt. Wir bieten den Kindern täglich frisches Gemüse oder Obst der Saison an. Außerdem gehört zu jedem Mittagessen ein Nachtisch ( Quark, Joghurt). Wir berücksichtigen alle Vorgaben der Lebensmittelhygiene.

Die Cafeteria nutzen wir zudem am Vormittag für hauswirtschaftliche Einheiten bzw. auch für ein ruhiges, gemeinsames Frühstück auf Gruppenebene.

Die Ganztagsgruppe hat die Möglichkeit, die Cafeteria auch am Nachmittag zum Backen und zum Vespern zu nutzen.

 

Forscherraum

In unserem eigens dafür eingerichteten Forscherraum können unsere Kindergartenkinder verschiedene Phänomene der Naturwissenschaft, Mathematik und Technik entdecken und erforschen. Mit Hilfestellung der pädagogischen Mitarbeiterinnen oder auch ohne diese entdecken die Kinder ihre Umwelt auf eine spielerische, forschende und entdeckende Art und Weise.

Kinder sind neugierig und entdecken ihre Umwelt mit allen Sinnen: Sie reflektieren, formulieren und dokumentieren ihre Forschungsergebnisse.

Um dieses wertungsfreie Lernen zu ermöglichen, befinden sich in unserem Forscherraum viele Materialien und Geräte, wie z.B. Mikroskope, Waagen und Gewichte, Lupen, Magnete, Stromzähler, Batterien, Stromkabel, verschiedenste Experimentierkisten, Solarzellen, Pipetten, Experimentierkoffer und Fachliteratur. Jede Gruppe hat die Möglichkeit, an einem bestimmten Tag in der Woche den Forscherraum in der Zeit von 8.00 – 12.00 Uhr zu nutzen. Die Beschäftigung mit den oben beschriebenen  Schwerpunktthemen ist ein sehr erfolgreicher und von den Kindern sehr beliebter Bestandteil unseres Kindergartenalltages. Seit Januar 2011 dürfen wir uns das „Haus der kleinen Forscher“ nennen. 

 

Snoezelen,- Therapie- und Entspannungsraum

Der in Weiß gehaltene Snoezelenraum  gehört seit einigen Jahren zum festen Bestandteil des ganzheitlichen Förder- und Therapiekonzeptes der Kindergartenkinder, besonders der Integrationskinder. Das Wort „snuffelen“ kommt aus dem niederländischen und heißt so viel wie dösen oder schlummern. Das Snoezelen ist also eine Methode, um  Ruhe- und Entspannungsmöglichkeiten zu schaffen, die Wohlbefinden ermöglichen. Durch den Einsatz von gezielt gewählten Elementen, wie z.B. Lichteffekten, Entspannungsmusik oder auch das  Wasserbett werden die Sinne der Kinder angeregt. Im Snoezelenraum werden also  Situationen geschaffen, um in entspannter Atmosphäre die von dem Kind gesammelten Eindrücke zu verarbeiten. Es werden Fantasiereisen oder Übungen zur Wahrnehmungsschulung angeboten ( z.B.  mit Einsatz von Rasierschaum an der großen Spiegelwand).

Unsere Integrationsgruppen arbeiten eng mit den verschiedensten  Therapeuten zusammen. Diese nutzen den Snoezelenraum als Therapieraum, z.B. Logopäden und Ergotherapeuten. Die Heilpädagoginnen der Integrationsgruppen bieten Einzel- bzw. Kleingruppeneinheiten an. Diese orientieren sich an den ganz individuellen Bedürfnissen der Integrationskinder: angeleitete Spielsituationen, Rollenspiele oder Entspannungsübungen.Dieser Raum nutzen auch die Regelgruppen nach einem festen System.

 

Kreativraum

Unser Kreativraum ist seit der Sanierung ein neu geschaffener Raum, der allen Gruppen jeweils 1 x wöchentlich und nach Bedarf zur Verfügung steht. Alle Materialien befinden sich für alle Kinder sichtbar in offenen Regalen. Sie sind einfach und klar strukturiert und werden nach einem bestimmten Ordnungsprinzip aufbewahrt. Zum Inventar gehören u.a.: Staffeleien, ein Tonofen, Malkittel, ein Trocknungswagen, diverse Sachbücher zum kreativen  Gestalten ,und, und, und…. Kreative Angebote entstehen entweder in Zusammenarbeit mit den Kindern oder werden von den pädagogischen  Mitarbeiterinnen  vorgeschlagen.

 

Leiseraum

Im Leiseraum finden regelmäßig gezielte Angebote für die Kinder statt. Die Angebote beziehen sich meistens auf das aktuelle Thema der jeweiligen Gruppe, die Lebenssituation des Kindes und die religiöse Erziehung.

Der Leiseraum bietet eine ruhige Atmosphäre. So wird eine zielorientierte, konzentrierte Arbeit mit den Kindern  in Kleingruppen möglich.

Möglichkeiten im Leiseraum: Veranschaulichen biblischer Geschichten, Märchen, Vermittlung von Naturvorgängen, ganzheitliche pädagogische Angebote anhand von Legematerialien ( RPP), Trommelgeschichten, Tänze, Singspiele, Fingerspiele, Kinderkonferenzen. Die Angebote richten sich immer nach dem Entwicklungsstand und dem Alter der Kinder.

Jede Gruppe kann an einem festgelegten Wochentag diesen Raum nutzen.

 

Dorfschule

Schulfähigkeit hängt nicht nur von der körperlichen Entwicklung eines Kindes ab, sondern  die kognitiven, sozialen /emotionalen Fähigkeiten müssen bei der Schulfähigkeit eines Kindes unbedingt berücksichtigt werden.

In unserer Dorfschule mit der „alten Schultafel“ bereiten wir die „Schlauen Füchse“ auf Gruppenebene auf das künftige Schulleben vor.

In unserer Dorfschule erfahren die Kinder u.a. Wesentliches über Inhalte, Organisation und Ablauf eines Schultages: Begrüßung und Verabschiedung durch die „Lehrerin“, die mit“ Frau“ und dem Nachnamen angesprochen wird, gemeinsames Gebet zum Einstieg und zum Abschluss eine mit einem Klingelton eingeläutete Pause auf dem „Schulhof“ ( Kindergartengelände).

    

Turn- bzw. Mehrzweckhalle

Jeden Vormittag haben die Kinder in der Zeit von 8.00 – 9.30 Uhr die Möglichkeit, die Bewegungsbaustelle in der Turnhalle zu nutzen. In der aufgebauten Bewegungslandschaft finden die Kinder Angebote zum Hinauf- und Herunterklettern, Balancieren, Ziehen, Drücken und Tragen, Verstecken.

Im Zusammentreffen mit anderen Kindern aus anderen Gruppen erlernen die Kinder viele soziale Kompetenzen. Wichtig ist dabei, dass die Kinder sich in Konfliktsituationen aktiv an einer Kompromisslösung beteiligen . Regeln für die Bewegungsbaustelle werden mit den Kindern besprochen und die Mitarbeiterinnen achten mit den Kindern darauf, dass diese eingehalten werden. Da die Krippenkinder die Turnhalle täglich von 9.30 –10.00 Uhr nutzen, wird die Bewegungsbaustelle um diese Zeit auf die Bedürfnisse und den Entwicklungsstand der1 bis 3- jährigen Kinder umgerüstet. Ab 10.00 Uhr hat jede Gruppe 1 x wöchentlich die Möglichkeit, geplante Einheiten für die Kinder der Gruppe anzubieten. An 2 Tagen finden in der Mehrzweckhalle psychomotorische Angebote seitens der Heilpädagoginnen für die Integrationsgruppen statt.

 

 2. Die Kindergartenarbeit bezieht sich auf den situationsorientierten Ansatz im teiloffenen Kindergarten

 

      Was bedeutet das? 

Der "Situationsorientierte Ansatz" ist ganz eng mit den aktuellen Lebenssituationen und Biographien der Kinder verbunden.
In diesem Ansatz versuchen wir, die jeweiligen Lebensbedingungen der Kinder in der Gruppe in Erfahrung zu bringen. Es geht darum, Situationen zu sammeln, die für die Kinder bedeutsam sind. Situationen haben dabei selbstverständlich einen Lebensbezug zu den Kindern und sind nicht künstlich herbeigeführt.

Bedeutsame Situationen von unbedeutsamen zu unterscheiden ist zunächst nicht einfach, weil die Situationen viel mehr für die Kinder bedeutsam sind als für die Erwachsenen.

Die Sammlung von Situationen bezieht sich auf alle Ereignisse und Geschehnisse des Kindes/der Kinder, die für die Analyse, die Auswahl, die Planung und die Durchführung z.B. eines Projektes geeignet sind.
Insbesondere fallen darunter:

  • Äußerungen der Kinder
  • Erzählungen der Kinder
  • immer wiederkehrende Spielhandlungen
  • plötzliche Spielhandlungen, die vorher nicht aufgefallen sind
  • Berichte von Eltern über besondere Ereignisse innerhalb oder außerhalb der Familie
  • Verhaltensweisen und erlebte Gefühle von Kindern
  • Zeichnungen und Bilder, die Anlass für das Erkennen bzw. Vermuten von besonderen Ereignissen sein können....

Zielsetzung des situationsorientierten Ansatzes

Bei dieser pädagogischen Methode geht es darum, Lebensereignisse und erlebte Situationen, die die Kinder beschäftigen, nachzuerleben, diese zu erkennen, aufzuarbeiten bzw. zu verändern. So machen die Kinder die Erfahrung, gegenwärtiges Leben zu verstehen, um praktische Situationen bewältigen zu können. Dabei werden die individuellen Erfahrungen und Erlebnisse eines jeden Kindes – soweit wie möglich- berücksichtigt, mit dem Ziel, eigene lebenspraktische Fähigkeiten aufzubauen und zu erweitern. Weiterhin verfolgt der Situationsansatz das Ziel, den Erfahrungshorizont des Kindes zu vergrößern, seine Selbständigkeit weiterzuentwickeln und sich als ein Teil der Gemeinschaft zu  begreifen, selbstbewusst, kompetent und solidarisch zu handeln.  Das gemeinsame Leben und Lernen mit den Kindern findet bei uns nicht nur in der jeweiligen Stammgruppe statt. Bei der Planung und Durchführung unserer pädagogischen Arbeit beziehen wir die Eltern mit ein und berücksichtigen Ressourcen außerhalb des Kindergartens, wie z.B. Besuch auf dem Bauernhof oder in der Bäckerei.

Der situationsorientierte Ansatz bietet den Kindern bei uns im teiloffenen Kindergarten viele Möglichkeiten, Erfahrungen in allen Bereichen der kindlichen Entwicklung zu sammeln:

  • auf dem Spielplatz
  • in der Bewegungsbaustelle
  • in gruppenübergreifenden Projekten
  • in den Funktionsräumen
  • im Flurbereich

Gruppenspezifische Themen sind in unserer Einrichtung also abhängig von obenbeschriebenen Fragestellungen. So erarbeitet eine Gruppe z.B. das Thema“ Ich- Du- Wir“, hingegen eine andere zur gleichen Zeit im Projekt

„ Wiesengeschichten“ steckt.

Besonders hilfreich zur Festlegung eines Themas bzw. einer Situation ist die Kinderkonferenz.

 

3. Mitsprache der Kinder ist uns wichtig!

Regelmäßig werden in jeder Gruppe Kinderkonferenzen durchgeführt. Diese werden von den Erzieherinnen dokumentiert.

Kinderkonferenzen bieten vielfältige Möglichkeiten, Projekte und Aktionen mit den Kindern zu besprechen, um sich dann für ein gemeinsames Thema zu entscheiden.

Somit erlernen die Kinder, gegebenenfalls durch Abstimmverfahren, wichtige Grundwerte unserer demokratischen  Gesellschaft.

Andere Meinungen zu achten, Rücksichtnahme, gegenseitige Hilfe und die gewaltfreie Konfliktlösung werden in unserer Einrichtung durch unterschiedliche Angebote und Hilfestellungen gefördert. Die Kinder erfahren bereits im Kleinkindalter, dass Toleranz, Solidarität und Anerkennung des Verschiedenen im Zusammenleben der Menschen unerlässlich sind. Wir motivieren  die Kinder in kleineren Besprechungsrunden dazu, Beschwerden jeder Art zu äußern, aber auch zu loben und zu helfen.

 

Unser Kindergarten arbeitet nach dem Niedersächsischen Orientierungsplan

Hier heißt es:

„Durch altersangemessene Beteiligung der Kinder an Entscheidungen können demokratische Verhaltensweisen im Alltag gelebt und die zunehmende Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft der Kinder gefördert werden.  Vereinbarungen treffen, Regeln verabreden, vertreten und einhalten“.

Diese Aspekte setzen wir tagtäglich in der pädagogischen Praxis um.

 

 

 

Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben. .

 

 

 

 

4. Bildungsziele in Lern – und Kompetenzbereichen

( entnommen dem Orientierungsplan des Landes Niedersachsen):

  1. Förderung der emotionalen Kompetenzen
  2. Förderung und Unterstützung der kognitiven Fähigkeiten
  3. Förderung der Sprache und des Sprechens
  4. Weiterentwicklung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundverständnisses
  5. Bewegungs – und Gesundheitsförderung
  6. Förderung und Weiterentwicklung der ästhetischen Bildung
  7. Weiterentwicklung im Lernbereich der Natur – und Lebenswelt
  8. Unterstützung und Weiterentwicklung von ethischen und religiösen Fragen
  9. Förderung im lebenspraktischen Bereich

 

In regelmäßigen Teamsitzungen besprechen wir die praktische Umsetzung der aufgeführten Lernbereiche

( Evaluation).

 

5.Sprachbildung und Sprachförderung

Um Freude an der Sprache zu haben, ist  die systematische Anregung und Gestaltung von vielfältigen Kommunikations- und Sprachanlässen täglich eine große pädagogische Aufgabe. Im Miteinander gibt es bei uns viele Möglichkeiten, die Sprachkompetenz der Kinder zu erweitern ( Bilderbücher, Gesprächsrunden, Reim- und Fingerspiele usw.). Dabei legen wir besonders durch das Sprachvorbild des Erziehers / der Erzieherin  Wert darauf, dass die Kinder in ganzen Sätzen sprechen. Das bedeutet nicht, zu verbessern und zu korrigieren, sondern mit dem Kind in den Dialog zu treten. Besonders wichtig ist es uns, dass Konflikte mit den Kindern besprochen werden, um gemeinsame Lösungen zu finden. Wir schaffen für unsere Kinder viele Sprachanlässe, z.B. in regelmäßigen  Besprechungsrunden und Kinderkonferenzen. So gewinnen die Kinder immer mehr Sicherheit im Umgang mit der Sprache. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen unseres Kindergartens beobachten  die sprachliche Entwicklung eines jeden Kindes und dokumentieren diese. In regelmäßigen Austauschgesprächen bezüglich der Entwicklung des Kindes werden die Lernfortschritte besprochen  und ggf. nach Fördermöglichkeiten gesucht.

Bei nicht altersentsprechendem Sprachverständnis beraten wir die Eltern und suchen gemeinsam nach Förderansätzen .

Deutsch ist die Zielsprache für jedes Kind, besonders für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache. Durch das tägliche Miteinander im Kindergarten  werden die Kinder im Umgang mit der deutschen Sprache immer sicherer.

Musikalische und rhythmische Formen wie Lieder, verbunden mit Bewegung, sind besonders wirkungsvoll für die sprachliche Bildung. Die Kinder lernen hierbei ganz beiläufig den besonderen Sprachrhythmus und den Satzbau der ( deutschen) Sprache intensiv(er) kennen.

Das Sprachfeststellungsverfahren seitens der Grundschule ermittelt ein Jahr vor Schuleintritt Kinder mit einem erhöhten sprachlichen Förderbedarf. Für die Kinder, die eine Sprachförderung im letzten Kindergartenjahr benötigen, erfolgt die intensive und spezielle Sprachförderung durch die Grundschulen im Kindergarten. Dieses soll bewirken, Defizite in der Sprachentwicklung auszugleichen.

Besonderes Material zur Sprachförderung: Löwenmaterial

 

6.Religiöse Erziehung:

Die religiöse Erziehung gehört zum Gesamtauftrag unseres Kath. Kindergartens St. Marien. Sie ist kein „Sonderprogramm“ außerhalb und getrennt von der alltäglichen Kindergartenarbeit.

Konkrete alltägliche Lebenssituationen bieten die „Aufhänger“, an denen unsere religiöse Arbeit anknüpft.

Pfarrer Kerkhoff besucht uns regelmäßig und erzählt den Kindern  auf Gruppenebene religiöse Geschichten und zeigt ihnen Bilderbücher.

 

Unser Leitbild enthält grundlegende Aussagen zur  Sichtweise und zum Selbstverständnis unserer katholischen Einrichtung. Dieses Leitbild kann auf Anfrage ausgeliehen werden.

 

Im Leiseraum erfolgen regelmäßig religionspädagogische Einheiten. Wir beten mit den Kindern und erzählen aus dem Leben Jesu.

Religiöse Feste im Kirchenjahr werden kindgerecht und altersentsprechend in unserem Kindergarten erarbeitet und gefeiert. Unsere religionspädagogische Arbeit zieht sich wie ein roter Faden durch unserenTagesablauf.

 

7. Der kindergartenspezifische Tagesablauf

Der Tagesablauf richtet sich grundsätzlich nach der jeweiligen Situation der Gruppe.

Der Tagesablauf wird in Freispiel, Sitzkreis und Angebotszeit unterteilt.

Im Freispiel steht den Kindern u.a.der Gruppenraum, die Turnhalle, der Spielplatz und der großräumige Flur zur Verfügung. Auch haben die Kinder zusätzlich die Möglichkeit, das Freispiel in Absprache mit den Erzieherinnen in einer anderen Gruppe ihrer Wahl zu erleben.

Mit den Kindern abgesprochene Regeln

( Spielplatz- und Turnhallenregeln) sollen eingehalten werden.

In der Turnhalle wird täglich von 8.00 – 9.30 Uhr die Bewegungsbaustelle aufgebaut. Diese bietet unterschiedliche Bewegungsanreize. Dieses freie Angebot wird von den Kindern gerne angenommen, manchmal auch nur für 10 Minuten, um dann wieder entspannt in die Gruppe zurückkehren zu können.

Die Kinder frühstücken innerhalb der Gruppe ( siehe Frühstück im Kindergarten).

Das Freispiel ist von großer Bedeutung für alle Beteiligten.

Als Freispiel bezeichnet man einen Zeitraum im Ablauf eines Kindergartentages, in dem die Kinder Spielort, Spielkameraden und Spielmaterial selbst bestimmen.

Im Gegensatz zu den gezielten Förderungen und Angeboten setzen sich beim Freispiel die Kinder selbst ihre Ziele und bestimmen auch selbst Spieldauer und Spielverlauf.

Das tägliche Freispiel beansprucht die Erzieherinnen in besonderem Maße. Die Erzieherin ist Begleiterin und wirkt unterstützend, schafft aber auch gegebenenfalls neue Spielimpulse. Die Erzieherin hat besonders im Freispiel die Möglichkeit, das einzelne Kind zu beobachten.

Gezielte Angebote und Hilfestellungen geben der Erzieherin die Möglichkeit, Entwicklungsdefizite des einzelnen Kindes aufzugreifen und entsprechend zu fördern.

Alters- und entwicklungsspezifische zertifizierte Beobachtungsbögen dokumentieren den Ist- Stand des einzelnen Kindes und dienen der Weiterentwicklung  und Förderung.

 

Nach dem Freispiel erfolgen gezielte angeleitete Einheiten

Diese werden von den Erzieherinnen der jeweiligen Gruppe, auch in Absprache mit den Kindern, vorbereitet und durchgeführt.

Im Wochenrückblick haben die Eltern die Möglichkeit, sich einen Überblick über Themen und Angebote zu verschaffen.

Zur Transparenz der pädagogischen Arbeit ist eine Dokumentationswand vor der jeweiligen Gruppe angebracht.

Oft werden Angebote außerhalb des Gruppenraumes in Kleingruppen angeboten. In der Auswahl dieser Gruppen werden Alter und Entwicklungsstand der Kinder berücksichtigt.

 

8. Frühstück im Kindergarten

Abhängig von der jeweiligen  Gruppensituation ( z.B. Ein-treffen der Kinder)  beginnt für die Kinder ab 8.00 Uhr das gleitende bzw. freie Frühstück. Von 8.00 Uhr bis

ca. 10.30 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit, an dem dafür  vorbereiteten  Frühstückstisch mit anderen Kindern gemeinsam zu frühstücken. Zum täglichen Ritual während der Frühstückszeit  gehören u.a. Begrüßungs-lieder und Gebete. Auch ein Morgenkreis kann das Frühstück einläuten. Außerhalb des gleitenden Frühstücks hat jede Gruppe einmal wöchentlich die Möglichkeit zum gemeinsamen Frühstück in der Cafeteria. Um das gesunde Frühstück der Kinder zu unterstützen, bieten wir jeden Morgen frisch geschnittenes Obst bzw. Gemüse an. Dazu bitten wir die Eltern, regelmäßig den Obstkorb zu füllen.

 

9. „ Bewegungserziehung  ist „ Erziehung zur Bewegung und durch Bewegung“

In unserem Kindergarten hat dieses regelmäßige Angebot einen hohen Stellenwert, denn Mangel an Bewegung, das „Nicht – Ausleben – Können“ des Bewegungsdrangs hat Unruhe und Reizbarkeit zur Folge. Die Sprach – und Sprechkompetenzen werden insbesondere über die kindliche Bewegung gefördert.

Einmal wöchentlich hat jede Gruppe ihren festen

„ Turntag“ ab 10.00 Uhr . Unsere Krippenkinder nutzen die Turnhalle täglich von 9.30 – 10.00 Uhr.

 

10. Das letzte Jahr im Kindergarten

Der spätere Schulerfolg des schulischen Lernens hängt besonders davon ab, wie intensiv Kinder über Neugierde und Motivation verfügen, um Spaß am Lernen zu entwickeln. Ein Kind, dass sowohl sozial als auch gefühlsmäßig schulfähig ist, ist in seiner Persönlichkeit so gestärkt, dass es sich voll und ganz auf das Schulleben einlassen kann.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit im letzten Jahr besteht darin, den Kindern viele Möglichkeiten zur Eigenständigkeit  einzuräumen.

Die Einrichtung und das Materialangebot sind auf die Ideen und Wünsche der angehenden Schulkinder angepasst.

In Absprache mit den Kindern wird ein 6-er Club gegründet: der Club der „Schlauen Füchse“.

( siehe Dorfschule). Sichtbare Produkte in Form von perfekt ausgemalten Bildern oder vollendet ausgearbeiteten Bastelarbeiten sind für uns kein Maßstab für gelungene Vorbereitung auf die Schule. Wir schaffen für die Kinder  entwicklungsgerechte Rahmenbedingungen, die sie fordern und fördern. 5 bis 6-jährige Kinder sind in der Regel  offen und aufnahmebereit für Anregungen und Aktivitäten in allen Bereichen wie Musik und Bewegung, Rhythmik,  bildnerisches und kreatives Gestalten  oder Sachthemen. Es geht nicht um Vermittlung von abfragbarem Wissen oder dem Erlernen von Techniken innerhalb eines bestimmten Zeitraumes:

im Mittelpunkt steht immer das Kind mit seinen alters- und entwicklungsgemäßen Fähigkeiten.

 Die Kinder lernen in ihrem eigenen Tempo und Rhythmus. Aspekte wie Freude, Motivation und Neues ausprobieren sind ausschlaggebend für die Wahl eines Projektes, speziell für die angehenden Schulkinder.

Dabei sollen die Kinder während des Projektes eigene Ideen mit einbringen ( Forscherwochen).

Die Kinder erwerben viele Fähigkeiten, die für die Schule wichtig sind: sich zu konzentrieren, zuzuhören, abzuwarten, anderen Raum zu lassen und sich selbst Raum zu nehmen. Ihnen gelingt es nach und nach für eine Weile aufmerksam zu sein, Regeln anzuerkennen und sich an Vereinbarungen zu halten. Pädagogische Angebote zur Förderung der feinmotorischen Fähigkeiten  sind ebenso wichtig wie  gezielte grobmotorische Bewegungseinheiten.

Die Eltern erhalten rechtzeitig  eine schriftliche Planung in Bezug auf Unternehmungen und Veranstaltungen im letzten Kindergartenjahr.

 

 

Wichtige Einschulungskriterien sind:

Die körperliche, geistige und soziale/emotionale Schulreife

 

11.Zusammenarbeit Grundschule- Kindergarten

Um den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule fließend zu gestalten,  kooperiert unsere Einrichtung mit

den jeweiligen Grundschulen der Stadtgemeinde Löningen.

Im gemeinsam erarbeiteten Kooperationskalender ( für Lehrer/innen und Erzieher/innen) sind alle Vereinbarungen und Veranstaltungen bezüglich der Zusammenarbeit festgehalten.

 

12. Mitwirkung der Eltern,

     Zusammenarbeit“ Eltern – Kindergarten“

In regelmäßigen Abständen werden Elternbefragungen durchgeführt.

Wir beteiligen Eltern an Entscheidungen in wesentlichen Angelegenheiten ( Elternbeirat).

Wir sehen die Eltern als  Erziehungspartner und entwickeln im Austausch mit den Eltern Förderangebote.

Elternsprechtage werden nach Terminvereinbarung angeboten, aber auch das Tür – und Angelgespräch ist unerlässlich für eine gute Zusammenarbeit.

Im Eingangsbereich haben die Eltern die Möglichkeit, in anonymer und schriftlicher Form Vorschläge zu machen, Wünsche und Kritik zu äußern.

Des Weiteren bieten wie an:

  • Eingewöhnungsgespräche
  • Entwicklungsgespräche zum jeweiligen Geburtstag des Kindes
  • Elterngespräch bezüglich Einschulung
  • Mitwirkung im Kreativkreis
  • Mitarbeit bei Festen und Feiern
  • Mitwirkung bei der Durchführung pädagogischer Einheiten

 

13. Organisatorisches

Jedes Kind benötigt Turnutensilien ( T- Shirt, Turnhose und Gymnastikschuhe mit Gummizug). Diese werden im entsprechenden Turnbeutel deponiert. Den Beutel (gekennzeichnet mit dem entsprechenden Eigentumsschildchen) erhält das Kind im Kindergarten.

Wichtig ist, dass die Kinder Stiefel im Kindergarten haben. Bitte geben Sie diese in der jeweiligen Gruppe ab. Somit haben die Kinder die Möglichkeit, auch bei schlechteren Witterungsverhältnissen draußen zu spielen.

Wir bitten alle Eltern, die Kinder möglichst nicht in „Sonntagskleidung“ zum Kindergarten zu schicken,

denn unsere Kindergartenkinder sollen sich schmutzig machen dürfen. Im Eigentumsfach sollte jedes Kind eine Wechselkleidung haben.

Die Kinder frühstücken morgens im Kindergarten. Bitte geben Sie Ihrem Kind keine Süßigkeiten mit zum Kindergarten. Getränke wie Kakao, Milch, Mineralwasser oder Apfelschorle erhalten die Kinder für einen monatlichen Kostenbetrag von 6 Euro im Kindergarten.

Erkrankte Kinder sollten im Kindergarten telefonisch abgemeldet werden. Da einige Infektionskrankheiten meldepflichtig sind, ist es wichtig, ansteckende Erkrankungen  dem Kindergarten unbedingt mitzuteilen. 

 

14. Highlights im Kindergartenjahr

  • Kindergeburtstag

Der eigene Geburtstag ist ein ganz besonderes Fest für das Kind. Im vorderen Eingangsbereich hängt morgens bereits das Foto des Kindes aus. Das Geburtstagskind darf sich auf einem Geburtstagsstuhl hochleben lassen und es erhält ein Geschenk. Schön wäre es, wenn das Kind etwas für die Kinder der Gruppe „ausgibt“, was gemeinsam gegessen werden kann, z.B. Geburtstagskuchen, Quark etc.

  • Schlaffest der angehenden Schulkinder

Dieses findet immer am Donnerstag vor Pfingsten statt

  • Abschiedsfeier der angehenden Schulkinder

Diese erfolgt kurz vor den Schulferien an einem Wochentag um 16.00 Uhr mit einem Gottesdienst und einer Abenteuerreise        

  • Advents- bzw. Lichterfeiern

In der Vorweihnachtsfeier finden auf Gruppenebene stimmungsvolle Lichterfeiern statt

  • Ausflüge mit den Kindern

Die jüngeren Kinder, die angehenden Schulkinder und die „mittleren“ Kinder unternehmen Ausflüge und Exkursionen mit dem Bus, dem PKW oder auch zu Fuß

( z.B. Waldbühne. Museumsdorf, Umweltzentrum, Waldspielplatz etc.).

  • Informations- bzw. Kennlerntag im Kindergarten

Die Eltern der Kindergartenneulinge werden schriftlich zu einem Informationsabend im Kindergarten eingeladen.

An diesem Abend  werden u.a. Termine mit den Eltern vereinbart, wann das Kind nach den Sommerferien seinen ersten Kindergartentag erlebt, die sogenannten „Einführungstage“

 

15. Kindergartenbeitrag, Finanzen

Der Kindergartenbeitrag richtet sich nach dem Einkommen der Eltern.

Entsprechende Unterlagen zur Feststellung des Beitrages werden an die Eltern ausgegeben und der Provisor bzw. unsere Rechnungsführerin legen nach Einsicht der ausgefüllten Papiere den Beitrag fest.

Eltern, die ein geringeres Einkommen haben, können einen Antrag auf Kostenübernahme beim Sozialamt der Stadt Löningen stellen. Eine entsprechende Bescheinigung ist auf Anfrage bei der Leiterin des Kindergartens erhältlich.

Familien aus Böen und ähnlich entfernten Ortschaften erhalten ein Formular der Stadt Löningen, um einen monatlichen Fahrtkostenzuschuss zu beantragen. Dieses wird vom Kindergarten ausgehändigt.

Falls der Kindergartenbeitrag vom Sozialamt übernommen werden sollte, muss der Kostenbetrag für Getränke bzw.

Mittagessen  jedoch von den Eltern bezahlt werden. Das Geld für das Mittagessen und für Getränke wird monatlich per Lastschriftverfahren vom angegebenen Konto eingezogen.

 

16. Integration von behinderten Kindern bzw. Kindern mit erhöhtem Förderbedarf

Seit August 1995 bieten wir diese Integration an. Dieses Angebot wird durchgehend sehr gut angenommen.

Zum Thema „Integration im Kindergarten St. Marien“ wurde eine Konzeption mit wichtigen Inhalten und Dokumentationen erstellt. Diese kann im Kindergarten angefordert werden. Es gibt ein eigenes „Integrationskonzept“.

 

17. Rechtliche Grundlagen

Wir arbeiten nach den Richtlinien des Niedersächsischen Tagesstättengesetzes und dem Regulativ des Offizialats Vechta. Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist das

KTK- Gütesiegel und der Orientierungsplan des Landes Niedersachsen und unsere pädagogische Konzeption.

Die Kinder sind über die Einrichtung unfall-

versichert. Für das Eigentum des Kindes kann seitens des Kindergartens nicht gehaftet werden ( z.B. demolierte Brillen, zerrissene Kleidung etc).

Eltern, deren Kinder allein den Heimweg antreten sollen, müssen eine Einverständniserklärung unterschreiben.

Wir raten jedoch von diesem Vorhaben ab, da wir der Meinung sind, dass ein Kindergartenkind noch nicht in der Lage ist, den Weg allein zu gehen bzw. zu fahren.

 

18.Schutzauftrag nach §8a SGB

Seit 2013 gibt es  eine gemeinsame Vereinbarung  zwischen dem Träger unseres Kindergartens St. Marien und dem Jugendamt Cloppenburg zur Umsetzung des Schutzauftrages nach §8a SGB sowie zur Sicherstellung des Tätigkeitsausschlusses einschlägig vorbestrafter Personen nach § 72 a SGB. Die Mitarbeiterinnen unseres Kindergartens werden in  regelmäßigen Fortbildungen zum Thema „ Kindeswohlgefährdung- Prävention“ geschult.

 

19. Woran können wir oder Sie erkennen, wie zufrieden Ihr Kind in unserer Einrichtung ist?

  • wenn Ihr Kind gerne den Kindergarten besucht
  • wenn Sie spüren, dass Ihr Kind ernst genommen,

          verstanden und gemocht wird

  • wenn Kinder mitplanen, mitentscheiden

          und mitgestalten dürfen

  • wenn Ihr Kind nicht ängstlich ist
  • wenn allen Kindern genügend Zeit und Raum zum Spielen zugestanden wird
  • wenn Kinderbilder, Werk – und Bastelergebnisse keinen Massenprodukten gleichen, sondern
  • Kreativität und individuellen Ausdruck zeigen 
  • wenn es im Kindergarten verschiedene Spielbereiche gibt, in denen sich Kinder je nach Bedürfnis zurückziehen oder mit anderen zusammen sein können
  • wenn der kindliche Drang nach Bewegung nicht nur in der wöchentlichen Turnstunde berücksichtigt wird, sondern die gesamte Raumgestaltung und der Tagesablauf auf das Kind ausgerichtet ist
  • wenn Eltern willkommen sind
  • wenn ein Dialog mit Ihnen gesucht und gepflegt wird

 

 

„Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln.

Wenn die Kinder größer werden, gib ihnen Flügel.“

 

Wir wünschen Ihrem Kind und auch Ihnen eine schöne Kindergartenzeit!

Wir hoffen auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen und möchten Sie bitten, sich bei allen Fragen bezüglich der Arbeit unseres Kindergartens vertrauensvoll mit uns in Verbindung zu setzen.

Gemeinsam arbeiten wir

zum Wohle Ihres Kindes!

 

Ihr Kindergarten St. Marien

 

Kleine Geschichte zum Schmunzeln und Nachdenken

Die drei Kinder

An einem schönen Nachmittag saßen drei Mütter auf einer Bank eines Spielplatzes und sahen ihren drei kleinen, etwa vierjährigen Kindern zu. Als sich die alte Frau dazusetzte, begann nach einiger Zeit einer der Mütter:

„ Schauen Sie sich nur mein Kind an: Es hat eine Menge Steine gesammelt und zählt sie bereits. Hören Sie nur hin, es kann bereits bis hundert zählen.“

        „ Ja und, da sehen Sie selbst. Viereinhalb Jahre ist unser Kind, und wissen Sie, was es da in der Hand hat? Ein Buch, ein Buch ohne jedes Bild. Nur Text. Ob Sie’s glauben oder nicht, der Kleine liest bereits perfekt“, meinte die andere Mutter.

       „ Und was meinen Sie“, meldete sich jetzt die dritte, „was unser Wolf- Dieter da macht? Schauen Sie genau hin. Er malt nicht etwa auf dem Block herum. Er schreibt, ja er schreibt. Und nicht irgendein Gekritzel. Ich habe ihm vorher gesagt, er soll einen kleinen Aufsatz zum Thema:  - Ein schöner Nachmittag auf dem Spielplatz- schreiben“.

      „ Nun“, fragten die Mütter wie aus einem Mund die alte Frau, „ welches ist jetzt ihrer Meinung nach das gescheiteste Kind?“

                      „ Kind?“ antwortete die Frau traurig. „ Wo ist da ein Kind? Ich habe keins gesehen!“ (Helmut Zöpf )