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Konzept Integration

 

Ein Haus für alle Kinder im Kath. Kindergarten St. Marien

 

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INTEGRATION   Miteinander spielen       Voneinander lernen        Zueinander finden

 

Unser Kindergarten

Der kath. Kindergarten St. Marien liegt inmitten eines Siedlungsgebietes hinter dem Stockkampstadion. Träger ist die Kath. Kirchengemeinde St. VitusLöningen

 

Zum Kindergarten gehören:

  2 Regelgruppen mit jeweils 25 Kindern im Alter von von 3 – 6 Jahren

  2 Integrationsgruppen mit maximal 18 Kinderi m Alter von 3-6 Jahren

  1 Ganztagsgruppe mit 25 Kindern im Alter von 3-6 Jahren

  2 Kinderkrippen mit jeweils 15 Kindern im Alter von 1- 3 Jahren

 

Unsere Integrationsgruppen im Kindergarten und Kinderkrippe

  • Angeregt durch eine Elterninitiative arbeiten wir seit 1995 integrativ.
  • 2004 konnten wir aufgrund der Bedarfslage die Integrationsgruppe in unserem Kindergarten einrichten.
  • In unseren Integrationsgruppen werden die Kinder von jeweils 2 Erzieherinnen und 1 Heilpädagogin betreut.
  • Die Integrationsgruppe ist besetzt mit 14 Regelkindern und 2 bis 4 Kindern mit erhöhtem Förderbedarf im Alter von 3 – 6 Jahren.
  • Die Integrationskrippe ist besetzt mit 13 nichtbehinderten Kindern und einem Kind mit erhöhtem Förderbedarf
 

 

Gesetzliche  Grundlagen

Nach § 3 Abs. 6 des Nds. Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder (KITAG) können Kinder, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig oder seelisch wesentlich behindert sind (§39 des BSHG), nach Möglichkeit in einer wohnortnahen Kindertagesstätte gemeinsam mit nichtbehinderten Kindern in einer  Gruppe betreut werden.

 

  • Mit Inkrafttreten des Niedersächsischen Kindertagesstättengesetzes wurden die Voraussetzungen für die gemeinsame Erziehungbehinderter und nicht behinderter Kinder geschaffen.
  • Die Regionale Vereinbarung für das Stadtgebiet Löningen regelt allewichtigen Fragen im Zusammenhang mit der Integration, u. a.auch die Vergabe der vorhandenen Integrationsplätze an die Kinder mit Kostenanerkenntnis.

 

 

Die Integrationsplätze sind vorgesehen für Kinder
  • mit Behinderungen, z.B. Körperbehinderung, geistiger Behinderung,sozial-emotionaler Behinderung
  • mit einer deutlichen Entwicklungsverzögerung z.B. in den Bereichen der Sprache, der Motorik,der Wahrnehmung, der Sozialentwicklung...

 

Qualifikationen der Heilpädagoginnen: 

  • systemische Familienberatung
  • Klangschalentherapie
  • Psychomotorik

 

Gemeinsames Leben und Lernen in der  Kindergartengruppe
  • Wir gestalten unsere pädagogische Arbeit situationsorientiert, d.h. aktuelle und zukünftige Lebenssituationen der Kinder werden aufgegriffen.Die Kinder geben mit ihren Fragen, Erlebnissen bzw. Bedürfnissen den Anstoß zu Themen und Projekten ( siehe Konzeption Kindergarten)
  • Es werden Angebote geschaffen, in denen alle miteinander tätig werden können. Die Kinder sind sich gegenseitig Helfer und Vorbild. Sie lernen voneinander und miteinander. Sie lernen, das andere Kind in seinem Anderssein anzunehmen und zu achten.
  • Durch alters – und entwicklungsangemessene Beteiligung der Kinder an Entscheidungen können demokratische Verhaltensweisen im Alltag gelebt und die zunehmende Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft der Kinder gefördert werden.

 

     snoeueln

Für die pädagogischen Aktivitäten stehen uns neben den Gruppenräumen weitere Räumlichkeiten zur Verfügung, z. B. die Turnhalle, Kreativraum, Leiseraum, Dorfschule, Forscherraum

 

 

Psychomotorik

Ein weiteres Angebot ist die psychomotorische Übungsbehandlung. In der Psychomotorik geht es um das Zusammenwirken von Körper, Geist und Gefühlen.

Durch gezielte Übungsbehandlungen nehmen die Kinder Sinneseindrücke körperlich wahr und drücken ihre Gefühle in Bewegung aus.

 

                  

Der Snoezelenraum bietet Möglichkeiten zur gezielten Förderung verschiedener Wahrnehmungsbereiche oder einfach zum Entspannen und Träumen.               

 

  

Die therapeutische Versorgung

Die therapeutische Versorgung ist eine Ergänzung und Unterstützung der pädagogischen Prozesse und wird durch Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten und Reitlehrer abgedeckt.

Die intensive Zusammenarbeit mit den Therapeuten ist uns sehr wichtig, daher finden auch regelmäßig interdisziplinäre Fallbesprechungen statt.

                           

 
 
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Heilpädagogisches Reiten

Einmal in der Woche fahren wir mit dem Taxi zur Reithalle .Hier haben die Kinder die Möglichkeit, sich  selbst in Beziehung mit und auf dem Pferd zu erleben.

 

Ergotherapie

Die Kinder erhalten nach Bedarf Ergotherapie im Kindergarten. Durch spezielle Spielangebote und /oder handwerkliche Medien werden gezielt Entwicklungsbereiche gefördert, Wahrnehmungsdefizite z. B. durch die sensorische Integrationstherapie verringert oder behoben.                                         

 

Logopädie

Auch die Logopädin kommt zu uns in die Einrichtung. Je nach Sprachauffälligkeit oder Sprachbehinderung erhalten die Kinder spezifische Förderangebote.

 

Physiotherapie

Je nach Bedarf erhalten die Kinder auch im Kindergarten von der Physiotherapeutin spezifische Therapieangebote.

 

Fachberatung / Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen

Gute Unterstützung erhalten wir durch unseren Fachberater, der regelmäßig zu uns in die Einrichtung kommt und uns bei anstehenden Fragen und Problemen berät. Der Austausch mit dem Fachberater und die Kontakte zu weiteren Fachdisziplinen, wie z.B. zu Fachärzten, Frühförderern oder Entwicklungspsychologen, sichern und ergänzen prozessbegleitend unsere Arbeit und werden von uns als eine gute Möglichkeit verstanden, Anregungen, Beratung und Hilfestellung zu erhalten.

 

Elternarbeit

Wir begegnen den Eltern als Erziehungspartner und wollen vertrauensvoll mit ihnenzusammenarbeiten. Der gegenseitige, regelmäßige Austausch zielt auf die bestmögliche Förderung der Entwicklung der uns anvertrauten Kinder.

 

Welche Schritte sind zu unternehmen, wenn Eltern für ihr Kind einen Integrationsplatz wünschen?

 

  • Die Eltern stellen sich mit ihrem Kind im Kindergarten vor.
  • Die Leiterin und die Mitarbeiterinnen des Kindergartens suchen gemeinsam mit den Eltern und den ggf. schon beteiligten Fachpersonen, wie z. B. Frühförderer oder Therapeuten, die bestmögliche Einrichtung zur Entwicklungsförderung.
  • Wird ein Integrationsplatz empfohlen, stellen die Eltern den Antrag auf Eingliederungs-
  • hilfe / Kostenübernahme beim Sozialamt des Landkreises Cloppenburg.
  • Beim Gesundheitsamtwird das Kind untersucht und in der Sozialmedizinischen Stellungnahme der Förderbedarf begründet. Aufgrund dieser Stellungnahme kann die Zusage des Sozialamtes Cloppenburg erfolgen.
  • In dem vom Regionalkonzept der Stadt Löningen eingerichteten Aufnahmeausschuss wird über eine Zusage für den Platz in der Integrationsgruppe beraten und entschieden.
  • Kurz vor Aufnahme in die Integrationsgruppe erfolgt eine Übergabe z.B. mit der Frühförderung.

 

Eine Kostenanerkenntnis ist die Voraussetzung für die endgültige Aufnahme.

Diese beinhaltet, dass die Kosten für die Integrationsmaßnahme vom Sozialhilfeträger übernommen werden.

In diesem Fall werden die Eltern von der Zahlung des Kindergartenbeitrages freigestellt. Notwendige Sachmittel werden im Rahmen des dafür bereitgestellten Fonds bezahlt.

Die notwendigen Therapien  werden aufgrund entsprechender ärztlicher Anordnungen per Rezept von den Krankenkassen übernommen.

 

 Ansprechpartnerin:        Annegret Többen

                                          ( Leiterin des Kindergartens)

Sprechzeiten:                   Mo. – Fr. von 8.30 – 12.00 Uhr

                                           Mo. und Di. von 14.30 – 17.00 Uhr

                                          ( möglichst nach vorheriger Absprache)

 

Telefon :                            05432/ 5054

                                          www.kindergarten-loeningen.de

 

Alles in deinem Leben

was immer du auch tust

was immer dir auch geschieht

ist einmalig.

Darum ist auch dein Leben etwas Einmaliges.

Darum bist es auch Du.  ( Irmgard Erath)